Museum Rechlin
Die Erprobungsstelle Rechlin am Südostufer der Müritz bei Rechlin war von 1926 bis 1945 die zentrale Erprobungsstelle für Luftfahrzeuge im Deutschen Reich. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 flossen enorme Geldmittel nach Rechlin. Aus dem ganzen Reich wurden Techniker und Ingenieure nach Rechlin beordert. Für sie wurde in Rechlin (heute Rechlin-Nord) die sogenannte „Meistersiedlung“ und zwischen Vietzen und Rechlin, die Siedlung „Vietzen“ (heutiges Rechlin) mit Einzel- und Doppelhäusern gebaut, um auch ihre Familien unterbringen zu können. Nach dem Krieg wurde Rechlin zu einer Garnison der Roten Armee (ab 1954: Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland). Da der Flugplatz Lärz über Betonbahnen verfügte, wurde dort zunächst ein Jagdbombergeschwader und später zusätzlich ein Hubschraubergeschwader (vgl. GRU) stationiert. Die Offiziere […]
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